Trotz durchzogenen Wetterprognosen verbrachten wir eine tolle Bikewoche in Riegel am Kaiserstuhl. Ruedi hat wie immer sehr schöne und angemessene Touren zusammengestellt. Ein Novum war diesmal, dass recht unterschiedlich angereist wurde... Ein paar sind direkt mit dem Bike, andere mit dem Zug und der Rest mit dem Auto und dem Gepäck nach Riegel gefahren. Schön wars, und die Berichte von Peter Gerber sind auch schon da...

1. Tag:  Start bei besten Bedingungen in Pratteln. Unter kundiger Führung von Edith werden wir sicher zur Wiese geführt. Hinter dem Hafen durch und Weil umfahrend erreichen wir bald den Rheinufer-Radweg. Als Abenteurer fahren wir Varianten und prompt bei der Kandermündung gibt es nasse Füsse. Ab hier führt uns die Originalroute nach Breisach zu Kaffee und Eis. Dem Kaiserstuhl entlang mit Varianten erreichen wir unser Ziel Riegel. Mit etwas Stolz auf die zurückgelegten 105 Kilometer geniessen wir unser erstes Hefeweizen.

 

erste Eindrücke vom Gebiet um den Kaiserstuhl...

2. Tag: Durch den Kaiserstuhl

Nach der Durchsicht der Wetterapp wird die Regenjacke eingepackt. Durch die Rebberge und Hohlwege geht es immer bergauf. Bald wird der Regenschutz montiert und wieder ausgezogen. So geht es bis zu einem Hochsitz. Im und unter dem Sitz wird die Regenfront abgewartet. Wellenartig führt uns der mal breitere oder schmalere Pfad zur Katharina Kapelle. Nach intensiver Suche durch Martin ist auch unser verlorenes Schaf wieder unter uns. Nach dem Mittagshalt wird die Tour auf der Westseite des Kaiserstuhls verkürzt. Nur das Hardcore Trio beendet die geplante Tour. Nach Aussage der Fahrer war der Entschluss der Normalfahrer, die Tour abzukürzen richtig. So schauen Alle auf ein glückliches Kaiserstuhl Abenteuer zurück.

 

3. Tag:  Eichbergturm

Entgegen aller Prognosen lacht für uns die Sonne. Auf Empfehlung unserer Kollegen/innen machen wir uns auf den Weg zum Eichturm. Ab Malterdingen beginnt der Aufstieg, zuerst durch die Weinberge und anschliessend durch den Schatten spendenden Wald. Nach erreichen des Hügelrückens beginnt das für uns herrliche Spiel auf einem 5* Single Trail. Unverhofft stehen wir plötzlich vor dem höchsten Aussichtsturm Deutschlands. Natürlich sind unsere Mädels nicht zu halten, die Welt aus der Höhe zu betrachten. In der Ferne ist die Hochburg zu sehen, daher der Entschluss auch dieser Sehenswürdigkeit einen Besuch abzustatten. In Emmendingen obligatorischer Kaffeehalt mit Eis. Anschliessend, den Schnitt anzuheben, im Tempo zurück nach Riegel in den Biergarten.

 

4. Tag:  Freiamt

Nach der Regennacht zeigt sich der Morgen wolkenverhangen. Auf den diversen Regenradars sind keine weiteren Fronten zu sehen. Also auf zu neuen Taten. Ins Freiamt soll es gehen. Zuerst gilt es erneut, mit anderer Variante, den Eichberg zu erklimmen. Nach den „Martins Gänsen“  folgt die Abfahrt zum Brettenbach. Sofort beginnt die harte Steigung hinauf zur Ruine Keppenbach. Im Windschatten machen wir Mittagsrast und begrüssen, die durch die Wolken blickende Sonne. Wellenartig erreichen wir bald die Terrassen der Weinberge von Bombach. Degustation der verschiedenen Traubensorten ist Ehrensache. Von Kenzingen ist durch die Ebene der Elz bald Riegel erreicht. Der Kaffeeonkel und die Tanten trotzen noch dem Gegenwind, um im malerischen Städtchen Endingen Kaffee und Kuchen oder Eis zu geniessen. So konnten wir eine weitere von Ruedi geplante Tour erfolgreich abschliessen. Vielen Dank Ruedi für die minuziöse Vorbereitung der schönen Touren. Herzlichen Dank an Käthi für die Buchung, des guten Hotels Kopf in Riegel.

5. Tag:  Heimfahrt

Wieder mit Auto, Zug oder Bike mit starkem Gegenwind....