Fünf Frauen und fünf Bikes treffen sich am Dienstag Morgen auf Gleis Nr. 1 im Liestaler Bahnhof. Rosemarie befindet sich bereits im ankommenden Zug nach Luzern. So fahren wir dann gemeinsam nach Meiringen, wo unsere Tour beginnt. Am Nachmittag besuchen wir die Aareschlucht und die Reichenbachfälle zu Fuss. Ein toller Nachmittag mit vielen schönen Eindrücken. Den Tag lassen wir mit einem guten Essen ausklingen.

 

Am 2. Tag erwachen wir mit Regen und viel Vorfreude auf unsere Bike-Tour. Rosemarie, die Hand im Gips freut sich auf Ihre Entdeckungsreise mit OEV und zu Fuss. Unser 2. Tagesziel sind die eindrücklichen Giessbachfälle. Dort treffen wir uns alle zum Kaffee.

Auch der Regen hat jetzt aufgehört und wir biken gemütlich bis nach Leissigen wo uns das Rosengärtli erwartet. Wir werden mit einem guten Essen, schönen Zimmern und einem vortrefflichen Morgenessen verwöhnt.

 

Auch die Sonne scheint vom Morgen ab am 3. Tag. Unser Ziel ist Münsingen, alles der Aare entlang. Wir radeln dem Thunersee entlang, besuchen die schönen Orte, geniessen die wunderbaren Ausblicke.

Der See und die Aare zeigen sich im schönsten blau. Auch die Trails und Wege der Aare entlang entpuppen sich als Wege wie im Märchen. In Münsingen erwartet uns dann ein Hotel ohne Personal, Käthi hat das so gut gemacht, dass sie beim nächsten Mal ein Upgrade bekommt!

 

 

Das Morgenessen am 4. Tag nehmen wir dann in einer Bäckerei ein. Wir starten früh, denn heute müssen wir ab 11 Uhr mit 100 % Regen rechnen.

Unser Ziel ist Radelfingen. Unser Weg führt uns zuerst nach Bern, wieder wunderbare Bikewege. In der Bundeshauptstadt verweilen wir nicht zu lange, da der Regen ziemlich nahe scheint, also auf den Bundesplatz und dann hopp weiter. Wir kürzen etwas ab, alles den Bremgarten Wald runter zum Wohlensee, wo uns dann der Regen erwischt. Jetzt einfach so schnell wie möglich ins Hotel. Die Aare bekommt nicht mehr viele Blicke von uns.

Um 13 Uhr im Hotel können wir wieder alles trocknen, wir picknicken in einem schönen Zimmer und ruhen uns aus. Am Abend ist es bereits wieder schön und wir fahren mit dem Bus nach Aarberg, wo wir gut essen und auch das Städtchen in Ruhe besichtigen können.

 

Am 5. Tag ist unser Ziel Langendorf. Dieser Tag beginnt wieder mit Sonne pur. Wir fahren zurück zur Aare, dort wo wir sie am Vortag verlassen hatten, und jetzt bestaunen wir sie wieder. Alles wie frisch gewaschen und poliert. Auch heute fahren wir durch Naturschutzgebiete, Wälder, Wiesen, einfach abwechslungsreich und schön. Wir besuchen noch Sabine, Andi und Familie in Oberdorf bevor wir ins Hotel fahren. Nach der Dusche führt uns der Bus nach Solothurn. Auch dort können wir die schönen Häuser bewundern und die tolle Atmosphäre und Nachtessen geniessen.

 

Der 6. Tag schon... Unser Ziel ist Aarburg. Auch heute verwöhnt uns das Wetter und die Wege, ein wahrer Genuss. Wir besuchen noch eine Herzig-Verwandte in Wynau, nur ein paar Meter von unserem Weg entfernt und geniessen einen guten Kaffee und schöne Gespräche im Garten. Wir finden natürlich immer einen sehr schönen Ort zum Picknicken am Mittag, das ist ja klar, bei so zahlreicher Auswahl an Bänklein. In Aarburg beziehen wir wieder unsere Zimmer und können wieder draussen ein gemütliches Nachtessen geniessen. Nach dem Essen noch einen schönen Spaziergang durch den Ort und einige Treppenstufen zur Kirche, dann ist dieser Tag auch wieder vorbei.

 

Am 7. Tag ist unser Ziel Brugg über Olten. Als wir unser Gepäck auf die Bikes montieren, die Ueberraschung. Das hintere Rad von Margrit hat keine Luft mehr. Schlussendlich beschliessen wir, zu pumpen und siehe da, die Luft hält 3 Stunden. In diesen 3 Stunden passieren wir ein wunderbares Gebiet an der Aare, es hat so schöne Steine, dass einige Steine mit mussten. Dann durchquerten wir das Konfliktgebiet... zwischen Natur und Mensch. Das war ein tolles Abenteuer. Die Brombeeren wehrten sich gegen uns Frauen.... Kurz vor Brugg, ging dem Vorderrad von Edith die Luft aus... Susi hilft!

Auch in Brugg haben wir ein tolles Hotel und wir finden trotz Montag ein gutes Restaurant fürs Nachtessen.

 

So jetzt schon der 2. letzte Tag. Da die Etappe etwas kurz ist, fahren wir zuerst zur Habsburg. Diese sieht man ja immer von der Autobahn aus und endlich hatten wir die Gelegenheit, diese zu besuchen. Etwas Höhenmeter aber nachher wunderbare Trails hinunter nach Windisch. Dort servierte uns der Motorradmechaniker von Susi allen einen gute Espresso, bevor wir uns dann wieder der Aare zuwandten. Nach ein paar steilen Treppen und ein paar Hindernissen, welche wir natürlich mit Bravour bezwungen haben, kommen wir bereits an den Ort, wo die Aare in den Rhein fliesst. Noch ein Abschlussfoto mit uns und der Aare und weiter nach Dogern, wo wir unsere letzte Nacht verbringen. Wir kommen um 16 Uhr an und Peterli, welcher uns auf der letzten Etappe begleiten wird, sitzt bereits im Hirschen. Ein fröhliches Hallo und ein gutes Nachtessen et voilà die letzte Nacht.

 

Der 9. Tag beginnt mit einem reichhaltigen Frühstück und dann gehts los.

Einmal auf deutscher, einmal auf schweizer Seite des Rheins zurück nach Hause. Auch hier erwarteten uns einige Hindernisse, d. h. es war Gymnastik mit Bike angesagt. Sogar ein Bad im Rhein war möglich. Peterli konnte so einmal erfahren, wie das so ist mit uns Frauen... In Ryburg erwarteten uns dann noch Martin und Kurt zur gemeinsamen Rückfahrt auf bekannten Trails.

Kaffeehalt in Rheinfelden und Endstation im Gehrenacker, wo uns Rosemarie bereits erwartete. Auch 3 fleissige Prattler Radler kamen etwas später noch dazu. Ist ja klar ein Mittwoch.

 

Es war wieder ein tolles Erlebnis und Käthi hat das so super organisiert. Danke 1000 x.

 

Edith Quartenoud

 


und was meinen wohl unsere Beine dazu...